Die Fahrradbeleuchtung ist ein wichtiges Mittel, um die Sicherheit des Radfahrers bei Dunkelheit zu gewährleisten. Leider geschieht es viel zu häufig, dass nachts plötzlich vor dem Autofahrer im Dunkeln ein Fahrrad ohne Beleuchtung auftaucht. Meistens geht es ja gut, aber leider nicht immer, wie die Unfallstatistiken beweisen. Zum Glück gibt es passive Beleuchtungsteile wie Katzenaugen, die zumindest so stark reflektieren, dass das Fahrrad im Dunkeln zu erkennen ist.

Aktive Beleuchtungselemente

Aktive Elemente der Fahrradbeleuchtung sind solche, die auf eine Stromversorgung angewiesen sind. Noch vor wenigen Jahren war es gut zu verstehen, dass Fahrräder in Dunkeln ohne Fahrradbeleuchtung unterwegs waren. Schwergängige Dynamos erschwerten das Fahren und da wurde schon einmal gerne darauf verzichtet, den Dynamo durch eines der Räder antreiben zu lassen. Wenn man heute Fahrradzubehör kaufen möchte, stellt man schnell fest, dass sich die Fahrradbeleuchtung völlig gewandelt hat.

Die Vorteile der modernen Dynamos

Der Gesetzgeber schreibt für Fahrräder – außer für Rennräder unter 11 kg – eine Lichtmaschine, also einen Dynamo vor. Die Technik hat sich weiterentwickelt, moderne Dynamos versorgen die Fahrradbeleuchtung mit Strom, ohne die Nachteile der alten Reibraddynamos zu besitzen. Der Dynamo ist heute in die Radnabe eingebaut, kein Schmutz oder Regenwasser kann ihm etwas anhaben. Außerdem hat er einen hohen Wirkungsgrad, er ist im Fahrbetrieb kaum zu bemerken. Ein Nachteil liegt darin, dass die Reparatur wegen des schlechten Zugangs in die Nabe aufwändig ist. Der neue Kostenfaktor bei der Fahrradbeleuchtung wird wegen der Krafteinsparung allerdings gerne in Kauf genommen.

Vergleich – Akku oder Dynamo

Der Nachteil einer mit Dynamo betriebenen Fahrradbeleuchtung liegt darin, dass bei Stillstand kein Strom erzeugt wird und die Beleuchtung ausgeht. Ein Akku bietet diesen Nachteil nicht, er muss aber immer wieder aufgeladen werden, wenn er leer ist, dann geht auch hier das Licht aus. Die Technik hat sich weiterentwickelt und wurde sogar in Deutschland vom Gesetzgeber genehmigt. Wenn der Dynamo ständig den Akku auflädt, dann funktioniert die Beleuchtung immer, außer wenn eines der Geräte versagt. Der Akku stellt also einen Strompuffer dar.

Fahrradlicht mit LED-Technik

Wie bei dem Tagfahrlicht der Autos so hat auch bei den Fahrrädern die moderne LED-Technik mit Akku- oder Batteriebetrieb Einzug gehalten. Der Stromverbrauch ist bei hoher Lichtausbeute so gering, dass eine lange Nutzungsdauer möglich ist. Nicht nur bei Rennrädern wird diese Technik angewandt, auch bei ganz normalen Fahrrädern wird LED-Beleuchtung als Zusatz zu der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fahrradbeleuchtung genutzt.

Foto: Bernd Leitner – Fotolia.com

 

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